Wörterbuch zur Familien- und Heimatforschung in Bayern und Österreich

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Reinhard Riepl, Verlag Reinhard Riepl, 451 Seiten, Format 19 x 12 cm/ Taschenbuch

‚Familien- und Heimatforscher, die die Geschichte ihrer Vorfahren und/oder ihrer Heimat mit Hilfe der noch vorhandenen Dokumente in Archiven erforschen wollen, stoßen schon bald auf zahlreiche Ausdrücke, Begriffe und Fremdwörter, die ihnen unbekannt sind, deren Sinn sich ihnen nicht gleich erschließt oder die sie sogar missverstehen‘ – mit diesen Worten charakterisiert Reinhard Riepl in seinem Vorwort die Intension seines ganz speziellen Wörterbuchs.

Die Genealogie, die Lehre über die Abstammung, volkstümlich als Ahnenforschung bezeichnet, erfreut sich immer stärkerer Beliebtheit und wird als spannender Anlass genommen sich mit der eigenen Herkunft zu beschäftigen. Gerade Laien stoßen dabei schnell an Ihre Grenzen, da das Lesen alter Dokumente wie Kirchen- oder Gerichtsbücher, Einkaufsverzeichnisse und Familienbücher, durch fehlende Kenntnisse alter Maßeinheiten, Gewichte und Münzen, aber auch durch deren Gebrauch unbekannter Krankheits- und Verwandschaftsbezeichnungen, sowie Datums- und Zeitangaben u.ä. erschwert oder unmöglich gemacht wird. Diesen sei zumindest in Bayern und Österreich mit Riepls Wörterbuch geholfen, in dessen Anhang sich ausführliche Verzeichnisse über Maße und Münzen befinden.

Alte Berufs- und Namensbezeichnungen finden sich im eigentlichen Wörterbuch zur Familien und Heimatforschungalphabetisch geordnet und lesen sich wesentlich weniger trocken als anzunehmen und sind übrigens auch bei der Lektüre alter Lyrik eine große Hilfe. Erfahren Sie wie sich Begriffe im Laufe der Jahrzehnte gewandelt haben  – von der ‚Odelgrube’ haben zumindest die Bewohner ländlicher Gebiete sicherlich schon einmal gehört und welcher Berufsgruppe der Ocularius zuzuordnen sei, darauf kann der Leser mit etwas Nachdenken auch ohne Lateinkenntnisse noch von selbst kommen. Spätestens aber bei der ‚Ackerschnalle’ werden die meisten von uns jedoch passen müssen. Einen ‚Accepisse’ hat jeder von uns schon einmal in Händen gehalten, erfahren kann man aber auch etwas zur Herkunft und Geringschätzung des berühmten ‚Pappenheimers’, der früheren Bezeichnung für den  Abortgrubenräumer. Auch die bayerischen Herren und Damen Peintner, Hartung, Hutterer, Hauderer, Berner oder Bruckmayr, um nur einige zu nennen, können hier bei Riepl Interessantes zu ihrer Herkunft erfahren.

| spk, 089VERLAG

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